Bücher für den Poolrand

It’s time people, bald liegen wir wieder mit salziger Haut, nassen Haaren und einem eisgekühlten Getränk in der Sonne – ein gutes Buch in der Hand und irgendwo klimpern Eiswürfel in einem Glas Cola Zero. Für genau diese Art von Sommertag – wenn die Welt ein bisschen langsamer wird – braucht es natürlich die passende Lektüre. Diese fünf Bücher passen perfekt in die Badi-Tasche.

Meister und Margarita – Michail Bulgakow

Moskau flimmert. Die Nächte sind heiss, die Luft steht still. Und dann taucht der Teufel mit seinem Gefolge auf. Und ja, ein sprechender Kater ist auch dabei. Was folgt, ist ein verrückter Roman, der Realität und Fantasie so verschmelzen lässt, dass man irgendwann selbst nicht mehr weiss, was eigentlich wahr ist. Ein vielschichtiges Buch, dass in seiner Absurdität ein grosses Stück Kritik an der sowjetischen Gesellschaft der 1930er Jahre versteckt.

Gespenster – Dolly Alderton

Zürich, 33 Grad. Schnell noch in den klimatisierten Orell Füssli flüchten, dann mit dem neuen Roman in der Tasche Richtung Frauenbadi fahren. Auf dem Strandtuch ausbreiten, ein kaltes Getränk in Reichweite. Gespenster fühlt sich genau danach an. Warm, ehrlich, melancholisch – aber nie schwer.

Dolly Alderton schreibt über Beziehungen, über das Alleinsein, über Freundschaften, die älter werden. Und über die Erkenntnis, dass man sich selbst vielleicht am meisten verändert hat.

Manchmal denk ich, ich denk zu viel – Nina Kunz

Nina Kunz schreibt, als würde sie einem aus dem Kopf lesen. Ihre Texte sind klug, nah und auf den Punkt. Sie schreibt über alles: Feminismus, Partynächte in Zürich, fehlende Väter und das Erwachsenwerden. Perfekt für alle, die beim Sonnenbaden ein bisschen in den eigenen Gedanken versinken wollen. Und für alle, die gute Gedanken lieben, auch wenn sie sich nicht immer gut anfühlen.

Happy Place – Emily Henry

Ein Haus am See, eine alte Freundesgruppe, und ein Paar, dass sich eigentlich gerade getrennt hat. Emily Henry erzählt von Liebe, die kompliziert ist, von Freundschaften, die sich verändern, und von diesem bittersüssen Moment, in dem man merkt, dass nichts für immer bleibt. Genau richtig für laue Sommernächte am See.

Crescent City – Sarah J. Maas

Ein Fantasybuch in dem weder Burgen noch Drachen zu finden sind. Stattdessen spielt die Geschichte in einer modernen Grossstadt, die vor Hitze fast zergeht. Bryce, die Hauptfigur, arbeitet in einem Antiquitätengeschäft voller magischer Artefakte, der zu ihrem Glück klimatisiert ist und ihr eine Zuflucht vor dem flirrend heissen Asphlat des Betondschungles bietet. Ihre Freizeit verbringt sie mit Freund*innen, Affären und durchtanzten Nächten. Sie ist tough und selbstbestimmt – bis ein Schicksalsschlag alles zerreisst. Nichts ist mehr wie zuvor, und Bryce muss nicht nur ein dunkles Geheimnis aufdecken, sondern sich auch selbst neu zusammensetzen. Wer ist man, wenn das Alte weg ist? Wie geht der Alltag, wenn nichts mehr normal ist?

 
 
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Sperrnächte: Der Aufttakt zu den Rauhnächten

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